Licht- Luft- und Naturbad soll wieder lichter werden

Liebe Vereinsmitglieder, liebe Bürger von Bad Elster,

im letzten Jahre wurde Bedeutendes für die Pflege und den Erhalt des Licht- Luft- und Schwimmbades in Bad Elster in ehrenamtlicher Tätigkeit erreicht.
Das war nur durch den hochmotivierten, engagierten Einsatz vieler Bürger möglich.
Nun hat ein weiteres Projektziel unserer Arbeit, nämlich das Auslichten des teilweise überalterten Baumbestandes für kontroverse teilweise auch unqualifizierte Diskussionen unter den Vogtländern gesorgt.
Dieser Wirbel wurde leider auch z.T. durch eine unglücklich gewählte Überschrift in der „Freien Presse“ verursacht: „60 Bäume fallen…“
Bedauerlich ist jedoch die Reaktion einiger „selbsternannter Naturschützer“, die ohne sich über die Realität zu informieren, glaubten, anonyme Drohbriefe schreiben zu müssen

Hier können Sie sich diese „Schmierereien“ ansehen:

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Wer so schreibt, disqualifiziert sich selbst

 

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Tobenden Mob und Aufforderung zur Lynchjustiz
hatten wir schon einmal in Deutschland

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Der Webmaster kann es sich nun nicht verkneifen, auch die Reaktionen auf die Drohbriefe von Facebook-Nutzern in der Community „Elsteraner“ zu veröffentlichen:

— Jahrelang passiert nix und es ist nicht recht und wird mal Initiative ergriffen, ist es auch wieder falsch… Klar sind nicht alle Aktivitäten populär und auf den ersten Blick nachvollziehbar, aber was wäre den, wenn keiner was in die Wege leitet oder Engagement zeigt und dann noch ehrenamtlich!!! Ist so schon alles traurig genug…

Und mal nachfragen an der richtigen Stelle, wäre bestimmt nicht schlecht. Aber nein: da wird anhand von Presseartikeln und der eigenen Unfähigkeit zur Weitsicht Meinungsbildung auf Niveau der Zeitung mit den 4 roten Buchstaben betrieben. Ist ja auch passender so, weil man sich so mehr über andere aufregen kann. 

— Konstruktive Kritik bringt alle vorwärts, aber warum wohl möchte dieser Meckerer unerkannt bleiben, er ist sicher ein verbitterter zu kurz gekommener Dauernörgler, dem das Wissen und die Qualifikation völlig fehlt. Vielleicht war er selbst noch nie im Naturbad !Hauptsache alles schlecht machen ! „Er“ zieht über unser Bad Elster her, sollte sich lieber um “ sein“ Klingenthal kümmern, das seit der Wende fast die Hälfte der Einwohner verloren hat und wirtschaftlich und touristisch ein Trauerspiel abgibt

— Klingenthal mei Freid, so hoch die Berg so bleed die Leit.

— Gar nicht ernst nehmen solche Spinner…


— Lasst den Pfeifenkopf rumspinnen und macht euer Ding.

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Der Förderverein Naturbad möchte die Anwürfe zu notwendigen Baumfällaktion jedoch nicht so einfach stehen lassen.

Deshalb hier eine Stellungnahme unseres Vorsitzenden:

 

Normalerweise reagiere ich nicht auf anonyme Briefe, denn wer sich unter dem Deckmantel der Anonymität versteckt, hat sein Recht auf Kommunikation und Kritik verwirkt.
Hier jedoch halte ich es für notwendig, da eine offensichtlich einfach strukturierte Person aus dem benachbarten Klingenthal „unsere“ hochmotivierten und hochengagierten Vereinsmitglieder in einer unter der Gürtellinie befindlichen Weise verunglimpft.
Wer unseren Förderverein als „Sauladen“ bezeichnet und uns lediglich Vergnügungssucht unterstellt, hat die Fakten nicht erkannt und kann nicht nachvollziehen was es bedeutet, sich uneigennützig für die Gemeinschaft zu engagieren.
Bevor man abwertend über die Mitglieder unseres Fördervereins und dessen Arbeit richtet, sollte man sich selbst die Frage stellen, was man selbst schon einmal für die Allgemeinheit und dessen Wohlbefinden geleistet hat.
Ich persönlich bin immer bereit für konstruktive Kritik, jedoch so, dass eine offene Diskussion daraus entstehen kann und dies in einer menschenwürdigen Art und Weise.
Ohne jetzt im Detail auf den anonymen Brief des „Klingenthaler Naturbadbesuchers“ einzugehen, auf dessen Niveau ich mich einfach nicht herablassen möchte, möchte ich trotz allem noch einmal die Gelegenheit nutzen, um ein paar Dinge klarzustellen.

  1. Die Abwasserproblematik ist Aufgabe des Betreibers bzw. des Eigentümers. Dieser ist nicht der Förderverein Naturbad Bad Elster e.V. sonder die Stadt Bad Elster und diese arbeitet mit Hochdruck an einer Lösung. Bei veranschlagten Kosten im Bereich von 200.000 EUR ist dies auch durch den Verein in keiner Weise zu bewerkstelligen. 
  1. Unabhängig von der Kritik an dem Ziel den „Historischen Plänen“ Paul Schindels wieder gerecht zu werden, haben die Betreiber eine „Verkehrssicherungspflicht“. Die Zeit ist einfach überreif, um alte und kranke Bäume zu entfernen. Sehr geehrte Kritiker, wollen Sie lieber, dass ein Besucher „erschlagen“ wird… ??? 
  1. Letztmalig: 60 Bäume bedeuten nicht 60 Bäume mit einem Stammdurchmesser ähnlich des Mammutbaumes. Hierunter zählen auch Sträucher, Wildwuchs, armdicke Bäumchen etc.. 
  1. Die Bäume werden nicht gefällt, weil der Förderverein sich ein Denkmal mit einer Wasserrutsche setzen will, sondern weil es hierfür eine denkmalschutzrechtliche Genehmigung bzgl. Rodungen im Licht,- Luft – und Schwimmbad gibt. 

In der Hoffnung auf ihr Verständnis verbleibe ich 

mit freundlichen Grüßen

Marco Garcia Gomez

(Vorsitzender)

PS: Der Bürgermeister der Stadt Bad Elster hält sich rechtliche Schritte gegen die Verfasser der Briefe vor.